Noch bevor Codeline Records im Jahre 2005 gegründet wurde, kam es zu einer besonderen Begegnung. Im legendären Bielefelder PC69, das mittlerweile schon abgerissen wurde und im Ringlokschuppen seinen Nachfolger fand, lernten sich die Band und das Label kennen. Unabhängig voneinander gingen beide ihre Wege, bis einige Jahre später (durch Zufall) der Kontakt wiederbelebt wurde. Die Konsequenz: Eine angenehme Zusammenarbeit, die aktuell schon einige Jahre besteht.

So wurde das Debütalbum mit Remixen unter dem Namen “Remission” anstelle von Transmisson bei Codeline neu veröffentlicht. Für ein Remixwerk erlangte die CD im Fankreis der Band einen besonderen Status, da die einzelnen Tracks bereits vor der VÖ für Newsletterempfänger zum Download bereit standen: Pro Monat - ein Track. Doch vor allem die musikalische Bandbreite dieser RemixCD gab ihr großen Erfolg. Trotz oder vor allem wegen des freien Downloadangebotes schaffte sie bei Mailordern, Ebay- und Amazonhändlern einen unerwartet positiven Absatz. Das lag vor allem an den gelungen Remixen, die von orchestral (Avalist) bis harsh (Exilanation) und von fetzig (Alex Krull, Atrocity) bis trancig (Re:\Legion) ein hohes Level auf sich vereinigte.

Der Ringlokschuppen veranstaltet Releaseparty

Wie die Zeit vergeht. Früher war man freitags immer im PC69 und nun gibt es schon Jahre den Ringlokschuppen. Eine aussergewöhnliche Location. Am 9. Oktober 2009 war es soweit. Die DJs haben mehrere Songs sowohl von der REMISSION als auch vom kommenden Album LOST IN MIND dem Publikum präsentiert. Eine Ankündigung, sowie eine CD-Verlosung bildeten den Höhepunkt des Abends. Danke an die gesamte Crew des RLS. Unterdessen schafft “No Escape” den Sprung in die GEWC der KW44. Unser Dank geht an alle, die für Virtual Victim gevotet haben.

Virtual Victim auf Platz 10 neu eingestiegen