Seit 2005 ist Codeline Records ein Verfahren mit dem digitale Wasserzeichen zum Schutz vor Raubkopien in Multimediadaten eingebettet werden. Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten ist Codeline Records jedoch einfach und günstig gehalten. Für den Gebrauch marktüblicher DRM-Verfahren ist es notwendig die Dienstleistung anderer Anbieter über einen längeren Zeitraum mit einer Lizenz zu erwerben. Codeline Records hingegen ist einmalig nutzbar und dementsprechend deutlich flexibler. Wollen Sie ihre Multimediadaten schützen oder das Verfahren erstmal testen, so zahlen sie keinen Cent mehr, keinen Aufschlag, keine versteckten Kosten.

Nur 2 Jahre später gelang es im Jahre 2007 mit dem Spinoff Codeline Red auch Digitalcontent im “Livemodus” zu schützen. Als Software as a service konnten Wasserzeichen nun in Echtzeit vom Kunden selber eingebunden werden. Hier ein Auszug aus dem damaligen Pressetext:

Mittlerweile schützt Codeline Records auch digitalen Content. Sie wollen ihre Downloads nicht vor der Veröffentlichung im Netz finden? Codeline Records bietet Ihnen ein komplettes Server-Hosting Paket mit integriertem CMS als SaaS (Software as a Service). Sie entscheiden im Backend selber, wer, was, wann und wo downloaden darf. Ideal für die digitale Bemusterung (B2B).

Im Jahre 2009 ist aus Codeline Red ein exklusiver Onlineshop geworden. Wer als Kunde eine Bestellung aufgibt, bekommt erstens ein Produkt nur dort und nirgendwo anders und zweitens hat er die Wahl, ob die Bestellung als digitaler Download oder traditionell auf einem Multimedia-Datenträger versendet werden soll. Obendrein profitiert er durch Rabattaktionen. Der Onlineshop ist zudem übersichtlich gestaltet und wird auch weiterhin als Promotiontool benutzt. Das heißt im Klartext, dass als Schwerpunkt der Digitalcontent nicht mehr nur für Bemusterungsempfänger bereit liegt, sondern nun auch für Distributionszwecke zum Endkunden genutzt werden kann (B2C).

Software as a Service (SaaS)

2011 wurde Codeline Red durch Denial of Service Attacken mehrfach lahmgelegt. Der interne Serverbetrieb wurde extern ausgelagert um der Überflutung von Datenanfragen mit verbesserten Ressourcen zu begegnen. Seither ist Codeline Red aus Sicherheitsgründen nur noch zu Bemusterungszwecken und zur weiteren Erprobung im Deepweb einsatzfähig. Die Shopfunktion (B2C) ist unter anderem Namen wieder separat ausgegliedert worden. Zur Erfolgsgeschichte gehören eben auch Rückschläge, aus denen man lernt.

Zwischen 2013 und 2015 wurde der Betrieb daher auf ein Minimum reduziert, was dazu führte, dass die SaaS verwaiste. Die Zeit wurde jedoch genutzt um neue Funktionen zu implementieren und das Systemdesign auf eine neue Ebene zu transponieren. Gleichzeitig wurde aus der Meyer & Rauer GbR eine Einzelunternehmung, welche das Codeline DRM-Verfahren in der ursprünglichen Form übernahm.

2017 wurde aus Codeline Records eine Echtzeit-Fehlererkennung (Realtime Error Detection) abgeleitet, welches diesmal umgekehrt Datenformate auf Fehler und Manipulationen überprüft und nicht mehr einbettet. Auf Basis einer mathematischen Besonderheit, ähnlich der Newcomb-Benford-Entdeckung, liefert es nun eine Bit für Bit Analyse um am Puls der Zeit, wie bereits vom gleichnamigen SaaS-Vorgänger bekannt, Daten vor Missbrauch zu schützen.

Bis 2019 ist geplant diese Software mit Workshops dem Markt zu präsentieren. Bereits vorab wird für Windows eine Demoversion mit zugehöriger Hardware im Internet (vermutlich über Ebay und Amazon) verfügbar sein.