Welch ein treffender Albumtitel für ein Musiklabel, dass Wasserzeichen zum Schutz vor Raubkopien einsetzt.

“Existence is a copy” ist wie das wahre Leben - eine Kopie, so wie Erbinformationen weitergegeben werden, kann man darin aber auch eine Ironie bezüglich der Kopiermentalität im Internet sehen. Schließlich ist das Album seit 2010 erhältlich und trotzdem nicht auf Filehostern zu finden - zumindest bis 2016 nicht und das sind immerhin schon 6 Jahre.

Codeline Records hat mit Monosex ein multimediales Juwel entdeckt, das audiovisuell aus eigener Feder arbeitet und das auf sehr hohem Niveau. Songs wie “Last Crusade” sind ein Paradebeispiel. Das Video zu “Don’t wanna be me” ebenso, wie der noch unveröffentlichte Dancehit “Again”.

Alex, du bist der Beste! Dein Video ist auch heute noch aktuell, denn Vorratsdatenspeicherung und NSA-Affäre beschäfftigen uns noch immer. Wie konntest du das 2010 schon wissen? Selten gibt es einen Solokünstler, der mit rein elektronischen Mittel derart rockig klingt, sich selber klanglich perfekt abmischt und obendrein mit keiner anderen Band genretypisch vergleichbar ist. Über jegliche Form der Unterstützung bedanken sich Monosex und Codeline Records herzlich.